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Worauf es bei der Mediaplanung ankommt

Die Mediaplanung legt fest, auf welchen Kanälen Werbung gebucht wird. Der strategische Einsatz von Budgets und Werbemitteln, die Verteilung im Media-Mix, ist von großer Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg.

Auch wenn wir überschwemmt werden von scheinbar effizienten und effektiven Online Tools – Mediaplanung bleibt ein Handwerk, das bestenfalls technisch unterstützt wird. Agenturen sind mehr denn je gefragt, die Mediaplanung für ihre Kunden effizient in die Hand zu nehmen.

Denn auch wenn es um reines Online-Business geht, ist es nicht automatisch so, dass die Kunden nur über Online Ansprache gewonnen werden.

Aufmerksamkeit offline

Konsumenten schließen zwar online ab, aber die Aufmerksamkeit wird offline generiert. Das ist die Wiederkehr der klassischen Mediaplanung, die einen Korridor schaffen muss, der Kunden über den Offline-Weg zum Online-Abschluss führt. Digitale maßgeschneiderte Infos zum richtigen Zeitpunkt an die Zielgruppe zu senden ist beeindruckend. Customer ­Experience passiert aber oft im analogen Bereich. Und analoges Erleben schafft mehr Impact.

Neue Kontaktmöglichkeiten

Spannend sind die neuen Möglichkeiten, die Kontaktchancen von Out-of-Home über Smartphones der Passanten im Umkreis zu messen. Das sind einfache Möglichkeiten, die uns die technologischen Entwicklungen laufend liefern.

Wie weit Spracherkennung und Sprachsteuerung uns die Möglichkeit geben wird, die Zielgruppen und ihr Verhalten noch tiefgehender zu analysieren, wird sich zeigen. Das ist sicher der große nächste Trend, nachdem ­Bewegtbild Standard geworden ist.

Gegentrend User-Abschottung

In diesem Zusammenhang ist es vom professionellen Standpunkt her erfreulich, wie bereitwillig die Konsumenten ihr höchst persönliches Leben tracken lassen. Möglicherweise wird es aber in absehbarer Zeit auch einen Gegentrend von Abschottung des Individuums bezüglich Daten­generierung geben. Sicher ist: Mediaplanung bleibt spannend!

medianet.at (Tina Kasperer)