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Wie Markenkooperationen gelingen können

Nach der BVG und der Lufthansa, können sich nun auch die Mitarbeiter der Deutschen Telekom über einen adidas-Sneaker freuen. Eine weitere Kooperation zwischen einem Unternehmen und dem Sportartikelhersteller.

Er ist super grell, super auffällig und demnächst an den Mitarbeiter der Deutschen Telekom zu bewundern: Der Adidas-Sneaker in der Farbe Magenta.

Anfang Februar noch hatte die Lufthansa einen Schuh an die Mitarbeiter herausgegeben. Anfang des Jahres sorgte der Sneaker der BVG für Aufsehen: Die Lasche des Schuhs dient gleichzeitig als Jahreskarte für das Nahverkehrsnetz der Hauptstadt.

Image & Verkaufsboom

Bei der Auswahl geeigneter Partner für eine Markenkooperation fehlt oft eine solide Einschätzung des Erfolges. Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat jetzt eine Testmöglichkeit für das Potenzial von B2B-Allianzen entwickelt, mit dem sich der ökonomische Erfolg prognostizieren lässt. Analysiert wurden unter anderem die Auswirkungen der Partnerschaften von 30 Marken auf Kaufwahrscheinlichkeit, tatsächliche Käufe und das Image der Unternehmen.

Demnach werden neue Käufer aus dem Kundenstamm der anderen Marke generiert, wenn die Kooperation zumindest in einer von vier Dimensionen als exzellent bewertet wird: Entweder müssen beide Marken perfekt zueinander passen, die Verbraucher großen Gefallen am Produkt finden, der Nutzen für den Kunden sehr hoch oder die Kooperation sehr innovativ sein. Das kann durch eine neue Geschmacksrichtung, einen geldwerten Vorteil oder ein komplett neues Produkt erreicht werden.

Im Gegensatz zu dem Lufthansa-Sneaker, der in Pop-up-Stores an drei Standorten in Deutschland nur an Mitarbeiter verkauft wird, ist das Merchandise-Produkt der Deutschen Telekom auch frei im Onlineshop erhältlich. Somit ist die Möglichkeit des Verkaufsbooms für den Magenta-Sneaker zumindest gegeben.

Quelle: horizont.net