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Recruiting 3.0

Unternehmen müssen sich heute einiges einfallen lassen, um die richtigen Mitarbeiter zu finden. Nicht nur der Arbeitssuchende, sondern auch das Unternehmen muss sich entsprechend präsentieren.

Die Suche nach Fachkräften wird zunehmend zur Herausforderung

Besonders der Mangel an Fachkräften in den letzten Jahren führte einen Paradigmenwechsel herbei. Nicht mehr das Unternehmen kann sich seine Mitarbeiter aussuchen, sondern die Mitarbeiter das Unternehmen. Und hier müssen sich Unternehmen in der Kommunikation besondere Mühe geben.

Sich in Szene setzen

Das Unternehmen muss sich in Schale werfen, es muss den Mitarbeiter vom zukünftigen Arbeitsplatz überzeugen. Denn der Arbeitssuchende will wissen, wie es im künftigen Job ausschaut, mit wem er zusammenarbeitet und welche Werte das Unternehmen verfolgt. Videos & Interviews mit Mitarbeitern aus dem entsprechenden Fachbereich können dem Bewerber einen guten Einblick ins Unternehmen geben.

Der Ort der Präsentation

Stellenanzeigen in Tageszeitungen sind ein Relikt der Vergangenheit. Als professionell gilt heute ein Unternehmen, das seine Jobs neben einschlägigen Jobbörsen auf Xing, Facebook oder sogar Instagram bewirbt. Durch die Digitalisierung muss die Kommunikation zwischen Bewerbern und Unternehmen auch schneller werden. Die Kandidaten möchten eine rasche Rückmeldung.

Was der Bewerber will

Die Automatisierung und ein entsprechender Kandidat per Knopfdruck ist Wunsch der Personaler. So sind Online-Bewerbungen ohne Angabe einer zuständigen Ansprechperson an der Tagesordnung. Bewerber aber bevorzugen eine persönliche Betreuung. Die Stellenanzeige mit dem persönlichen Kontakt zum zuständigen Personaler kommt wieder in Mode. Der Spagat zwischen Digitalisierung und Humanisierung muss gemeistert werden, wenn man im Recruiting erfolgreich sein will.

Durchdacht und persönlich

Und schon wären wir wieder bei der richtigen Strategie. Ein Recruiting-Prozess muss gut durchdacht sein, entsprechende Kanäle müssen gefunden werden und die Unternehmenspräsentation muss sitzen, das bedeutet, sie muss dem Bewerber gefallen.

„Recruiting muss zur Kommunikationsstrategie des Unternehmens passen und diese muss auch auf die Mitarbeiter und künftige Mitarbeiter ausgerichtet sein. Mit unserem Markencode-System zeigen wir die Wechselwirkungen zwischen sämtlichen Marktteilnehmern und -einflussfaktoren auf und schaffen ein verbindliches Positionierungs- und Simulationssystem für den Recruiting-Prozess“, sagt Peter Nöhmeyr, Geschäftsführer der Marken-Architekten.

 

Quelle: absatzwirtschaft 8/17

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