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Der digitale Raum wird spezifischer

Facebook, Instagram, Youtube, Snapchat, ... viele Kanäle, viele Nutzer. Die Social-Media-Kanäle und deren mobile Nutzung werden zunehmend spezifischer. Einzelne Kanäle werden für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse ausgewählt, während es keine Plattform mehr gibt, die alle Bedürfnisse erfüllt.

Für Social-Media-Marketer ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Es gilt, Ad hoc-Bedürfnisse der Zielgruppen und Schlüsselmomente zu identifizieren, um mit einer Botschaft anzukommen.

Die Auswertung der aktuellen Social-Media-Studie Wave zeigt, dass die allgemeine Aufmerksamkeitsspanne junger Zielgruppen weiter sinkt. Parallel dazu steigen die Ansprüche an die Kommunikation mit Marken und Unternehmen. Getrieben werden diese Entwicklungen vor allem durch das Smartphone als ständiger Begleiter im Alltag.

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Studie:

  • Smartphone-Nutzung: 91 Prozent der deutschen Studienteilnehmer nutzen ein Smartphone, der Anteil der Desktop-PCs und Laptops sinkt. Die Tablet-Nutzung nimmt ebenfalls weiter zu.
  • Online-Kauf: Nur 31 Prozent der Befragten nutzen das Smartphone zum Online-Einkauf. Mobile Einkäufe sind zu kompliziert.  
  • Ein Kanal für jedes Bedürfnis: Facebook ist der News- und Meinungskanal, Instagram liefert Nutzern Anerkennung und Inspiration, Youtube sorgt für Unterhaltung und Ablenkung und erreicht mit 93,5% der Befragten die breiteste Masse.
  • Snapchat: Der Instant-Messaging-Dienst wächst in der täglichen Nutzung um 207 Prozent - allerdings bleibt die Plattform ein reines Teenie-Medium mit sehr eingeschränkter Reichweite in älteren Zielgruppen.
  • Großes Sicherheitsbedürfnis: 56 Prozent der Befragten wollen absolute Anonymität im digitalen Raum – ein Bedürfnis, das deutsche User auch zu Lasten ihrer Selbstdarstellung in Social Media durchsetzen.

 

Die Wahl des Kanals wird entscheidend

Das Fazit: Erst wenn Marken und Unternehmen verstehen, in welchen Alltagsmomenten ihre Zielgruppen offen für Botschaften sind und welche Stimmungen in diesen Momenten vorherrschen, verfügen sie über die Basis für relevante Kommunikation. Das heißt, die individuelle Bedeutsamkeit von Botschaften für den User entscheidet über ihre Wirkung – und dies nicht nur bezüglich des Contents, sondern auch bezüglich der Auswahl des Kanals und dessen räumlich und zeitliche Aussendung.

Quelle: wuv.de